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Offene Jugendarbeit

Partizipation, Freiräume und Begleitung auf Augenhöhe.

Jugendarbeit wirkt. Sie schafft Räume, in denen junge Menschen sich ausprobieren, scheitern und wachsen dürfen, ohne Leistungsdruck und Konsumzwang.

Meine Arbeit basiert auf Freiwilligkeit, Offenheit und Vertrauen. Ein sozialraumorientierter Blick ist für mich dabei zentral. Er ermöglicht die Entindividualisierung von Problemlagen und richtet den Fokus auf strukturelle Bedingungen.

Als Jugendarbeiterin verstehe ich mich als Begleiterin und Ressourcensucherin. Ich setze mich dafür ein, dass die Bedürfnisse junger Menschen im Quartier gehört werden und sie ihren Lebensraum aktiv mitgestalten können.

Sozialraumorientierung heisst für mich, den Blick vom Individuum auf den Kontext zu erweitern.

Meine Haltung & Ethik

Der Berufskodex von AvenirSocial (2026) dient mir als zentrale Leitlinie und Orientierung für mein professionelles Handeln. Artikel 7 der Bundesverfassung der Schweiz hält fest: „Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen“ (BV, Art. 7).

Da Menschenwürde im zwischenmenschlichen Umgang stets neu hergestellt werden muss, bedeutet dies für mich als Professionelle der Sozialen Arbeit, die Würde und Unversehrtheit aller mir begegnenden Menschen zu achten sowie einen respektvollen Umgang aktiv zu leben und zu fördern.

Professionalität

Professionelles Handeln ist für mich zentral. Als Fachperson der Sozialen Arbeit trage ich Verantwortung für mein Tun und richte mein Handeln an Fach-, Methoden- und Wertewissen aus. Der Respekt vor der Würde jedes Menschen ist dabei handlungsleitend und zeigt sich für mich insbesondere in der bewussten Auswahl von Methoden sowie in deren kontinuierlicher Reflexion und Evaluation. Eine gelebte Feedbackkultur ist für mich ein wichtiger Bestandteil professioneller Praxis. Sie ermöglicht Mehrperspektivität, fördert offene Kommunikation und unterstützt die Auseinandersetzung mit Werten, Haltungen und Machtdynamiken.

Bei sich widersprechenden Aufträgen ist es mir wichtig, in einen kritischen und konstruktiven Diskurs zu treten und meine fachliche Einschätzung transparent, theorie- und wertebasiert zu begründen.

Ebenso achte ich bewusst auf meine psychische und physische Gesundheit. Ich nehme meine eigenen Grenzen ernst, nutze unterstützende Strukturen wie Teamaustausch oder Supervision und setze mich für gesunde und faire Arbeitsbedingungen ein. In potenziell bedrohlichen Situationen hat meine eigene Sicherheit Priorität.

Meine Tätigkeit dokumentiere ich nachvollziehbar und kontinuierlich nach anerkannten Standards. Dabei achte ich auf eine diskriminierungssensible und wertschätzende Sprache und unterscheide bewusst zwischen überprüfbaren Fakten, fachlichen Einschätzungen und persönlichen Deutungen.

Methodische Schwerpunkte

  • Beziehungsarbeit und Präsenz im Alltag
  • Sozialraumorientierung und lebensweltorientiertes Arbeiten
  • Partizipative Projekt- und Angebotsgestaltung
  • Gendersensible und queersensible Arbeit
  • Empowerment und Ressourcenorientierung
  • Künstlerisch ästhetische, körper- und bewegungsbasierte Methoden
  • Prozessorientiertes Arbeiten
  • Niederschwellige Gespräche
  • Reflexion im Team durch Intervision und Supervision
Interesse geweckt?

Lass uns sprechen

Ich freue mich auf den Austausch und gemeinsame Projekte.

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